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<pre>Da es danach auch noch gegen Darmstadt eine Schlappe in Charlottenburg setzte, ist die aktuelle Heimbilanz bis auf weiteres mit Vorsicht zu genießen; die jüngst eroberten Siege gegen Freiburg, Schalke und den HSV weisen das Olympiastadion nur bedingt als eine uneinnehmbare Festung aus.  <p> Verantwortlich dafür zeichnet das jüngste Remis gegen den FC Bayern, bei dem die Adler gleich zweimal einen Rückstand aufholen konnten. Bemerkenswert: Der Ausgleich zum 2:2 fiel, als sich die Hausherren bereits eine gute Viertelstunde in Unterzahl befanden.  <p>  Entsprechend ungünstig muss es da erscheinen, dass es der HSV nun abermals mit einem spielerisch deutlich besser aufgestellten Team zu tun bekommt: Auch nach der ärgerlichen 0:2-Überraschung gegen die Hertha wird die Werkself noch immer auf dem aussichtsreichen fünften Rang geführt. <p> „Wir hätten Minimum einen Punkt holen müssen, wenn man sieht, wie wir nach einer nicht so guten ersten Halbzeit in der zweiten aufgetreten sind“, trauerte Marvin Matip den verlorenen Punkten nach. Einmal mehr wurden hochkarätige Chancen nicht genutzt, der Ertrag hätte höher sein können. <p>  Nach zuvor drei sieglosen Auftritten war dem VfL jedoch zu Beginn durchaus anzumerken, dass eine prekäre Tabellensituation nicht nur beflügelnde Wirkung entfacht: Namentlich die ersten 45 Minuten wurden auf einem denkbar traurigen spielerischen Niveau über die Bühne gebracht.  </pre>


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<pre>Die Wettfreunde sind in jedem Falle überzeugt, dass es angesichts der gegenläufigen Trends nur einen Sieger im Kraichgau geben kann – mit dem vierten Heim-Dreier in Folge sollte die TSG bereits sechs Spieltage vor Ultimo das rettende Ufer erreichen.  <p> Beim Gastspiel in Augsburg hinterließen die Hamburger den Eindruck, noch immer von der vorherigen Heim-Schlappe gegen Darmstadt benommen zu sein. Gegen das Schlusslicht hatte das Team nur wenige Tage zuvor einen mindestens ebenso schmerzlichen Wirkungstreffer kassiert.  <p>  So war es der TSG fast nie gelungen, nach einem schwungvollen Start das Tempo weiter hochzuhalten: Von den fünf Spielen, in denen Hoffenheim zunächst in Führung ging, konnte die Truppe von Markus Gisdol lediglich den jüngsten Auftritt in Augsburg siegreich gestalten. <p> Dazu kommt, dass Schalke sich vehement gegen den Abstieg wehrt. Mit drei Siegen in Folge schaut die blau-weiße Welt plötzlich schon wieder ganz anders aus. Ob das Team von Thomas Reis den großen FC Bayern ärgern kann, bleibt abzuwarten. Allerdings wird sich der krasse Außenseiter dagegenstemmen und weiter auf Ladehemmung des Spitzenreiters hoffen. <p>  Angesichts der desaströsen Vorstellungen, die die Berliner seit Monaten in fremden Stadien abliefern, ist diese Konstellation ein fast unbeschreiblicher Segen für den Hauptstadt-Klub.  </pre> 


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<pre> Zwar kehrte die Mannschaft von Niko Kovac mit dem jüngsten 3:1-Erfolg gegen den FC Augsburg umgehend in die obere Tabellenhälfte zurück; bis auf weiteres sehen sich die Frankfurter aber auch weiterhin in die Rolle des Jägers gedrängt.  <p> Das war schließlich in neun der zehn siegreichen Ligaspiele der Leipziger der Fall.  <p>  Bei Hannover 96 herrscht zurzeit tiefe Bestürzung. Allerdings nicht wegen der sportlichen Situation, die nun in den Hintergrund gerückt ist, sondern aufgrund des tragischen Todesfalles von Nachwuchsspieler Niklas Feierabend, der am Wochenende bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist. <p>  Video: Die 96er strichen nach dem 2:0-Heimsieg über Gladbach die tolle Unterstützung durch das Publikum heraus. (Quelle: YouTube/HANNOVER 96) <p>  Hinter dem Duo der beiden Besten wollte am vergangenen Wochenende irgendwie niemand gewinnen. Umso interessanter dürfte der nächste Spieltag ausfallen, vor allem wenn man bedenkt, dass die Top 5 alle auswärts antreten!  </pre>


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<pre> Den letzten Erfolg im DFB-Pokal gab es 2011, doch das jüngste Aufeinandertreffen in Pokalbewerb ging Ende Oktober knapp verloren. Der FC Köln setzte sich in der Hauptrunde in der Verlängerung durch und warf die Nagelsmann-Elf nach einer dramatischen Partie aus dem Bewerb.  <p> Gut, dass der SC Freiburg alles ist, aber nicht in Form. Ein Sieg aus den vergangenen acht Partien, vier Pleiten aus den letzten fünf und in diesem Zeitraum 14 Gegentore? Die Krise im Breisgau weitet sich aus!   <p> Vor drei Wochen hatte Kalou einmal mehr mit seinem Treffer gegen den BVB aufgezeigt, dass er zu den wichtigsten Bausteinen der Berliner Heimstärke zu zählen ist, die sich nicht zuletzt aus ihrer enormen Effektivität speist. <p>  Seit jenem finalen Arbeitsnachweis sammelten sich in Leipzig, Leverkusen, Freiburg und Gelsenkirchen vier Niederlagen in unmittelbarer Folge an; zudem war auch dem zwischenzeitlich in Dortmund absolvierten Pokal-Krimi nicht der erhoffte Erfolg beschieden.  <p> Um nicht ins Tabellen-Mittelfeld abzurutschen — Leverkusen liegt nur drei Zähler entfernt — sollte Hoffenheim am Sonntag beim HSV punkten. In vier der letzten fünf Liga-Auswärtspartien ist dies der TSG auch gelungen. Nur in Freiburg gab in diesem Zeitraum eine Niederlage.  </pre>


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<pre> Da im selben Zeitraum darüber hinaus auch noch zwei der drei absolvierten Heimspiele gegen die Hamburger verloren gingen, hatten sich die Rothosen zuletzt ganz offensichtlich darauf spezialisiert, den stets favorisierten Dortmundern mächtigen Ã„rger zu bereiten.  <p> In Leverkusen weiß man nicht so recht, was man von der bisherigen Performance halten soll. Einerseits ist ein Fix-Platz in der Champions League gerade einmal vier Punkte entfernt, andererseits schaffen es die Rheinländer nicht, Konstanz in ihr Spiel zu bringen und lassen unnötig Zähler liegen.  <p>  Rechnet man die Treffer aus den letzten sechs Heimspielen gegen die Adler zusammen, stehen eindrucksvolle 23 Bayern-Tore zu Buche (1:2, 5:0, 5:2, 5:1, 4:1, 3:0). Da beide Defensivreihen zuletzt noch nicht sehr stabil wirkten, steht einem weiteren Torfestival nichts im Wege. <p>  Entsprechende Hoffnungen kann in jedem Falle auch der nächste Gegner befeuern, der den Geißböcken schon im vergangenen Herbst zu einem unerwarteten Lebenszeichen verhalf: Mit einem 1:3 hatte die Hertha bereits im Oktober den sich bislang noch nie erfüllenden Traum vom DFB-Pokal-Titel verjuxt.  <p> Das liegt wohl auch daran, dass mit Niklas Stark und Karim Rekik das Stammduo in der Innenverteidigung zuletzt ausfiel und auch in Hannover nicht zur Verfügung steht.  </pre>


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